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Presseinformationen
Umfrage: Autofahrer würden VW Polo, Audi A1 und Opel Corsa weiterempfehlen
06.10.2010

32 Prozent der BMW-Fahrer würden den neuen Audi A1 empfehlen 

 

Danach gefragt, welchen Kleinwagen sie einem Freund oder Bekannten empfehlen würden, nannten 35 Prozent der deutschen Autofahrer den VW Polo, 23 Prozent den Audi A1 und 18 Prozent den Opel Corsa. Die Weiterempfehlungsbereitschaft für den Mini (BMW) liegt aktuell bei 15 Prozent; den Toyota Yaris und den Skoda Fabia würden jeweils 14 Prozent der Befragten weiterempfehlen, den Ford Fiesta 13 Prozent, den Peugeot 207 und den Renault Clio jeweils 9 Prozent, den Seat Ibiza 8 Prozent und den Fiat Punto 5 Prozent (Mehrfachnennungen möglich).  Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Marketing Partner in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut IMR Institute for Marketing Research. Hierfür wurden im September 2010 1.500 Personen ab 18 Jahren bundesweit repräsentativ online befragt. 

 

„Auch andere Mütter haben schöne Töchter”: Für den VW Polo würden beispielsweise 43 Prozent der Audi-Fahrer eine Empfehlung aussprechen, ebenso 35 Prozent der Skoda- und 33 Prozent der BMW-Fahrer; den Audi A1 empfehlen 32 Prozent der Fahrer eines BMW und 30 Prozent der VW-Fahrer. Für den Ford Fiesta können sich insbesondere 26 Prozent der Fiat- und 13 Prozent der Peugeot-Fahrer begeistern. Knapp ein Viertel der Fiat- und 15 Prozent der Ford-Fahrer sympathisieren mit dem Opel Corsa. Der Skoda Fabia hingegen ist bei Renault- und VW-Fahrern beliebt (beide 19 Prozent). Wiederum 18 Prozent der Peugeot-Fahrer und 17 Prozent der Fahrer eines Renaults würden ihren Freunden und Bekannten den Mini von BMW ans Herz legen. Der Toyota Yaris hat die meisten Anhänger unter den Fremdmarkenfahrern bei Seat (19 Prozent) und Skoda (17 Prozent). Der Peugeot 207 wird von Seat- und Skoda-Fahrern empfohlen (15 und 12 Prozent), wohingegen den Seat Ibiza vor allem Renault- und Ford-Fahrer empfehlenswert finden (15 und 11 Prozent) (Mehrfachnennungen möglich). 

 

 

Fazit und Kommentar von Joachim Ramelow, Vorstand der Unternehmensberatung Marketing Partner 

 

„Die hohe Empfehlungsbereitschaft für den neuen Audi A1, der erst seit Ende August 2010 im Handel erhältlich ist, verdeutlicht den enormen Vertrauensvorschuss, den die Marke Audi nicht nur bei Audi-Fahrern genießt, und ist zugleich Ausdruck der Attraktivität und Begehrlichkeit dieses Wagens. Das Ergebnis ist eine gute Ausgangsposition für den erfolgreichen Einstieg von Audi in das Kleinwagensegment. Die sehr guten Empfehlungs- und Weiterempfehlungsraten für den VW Polo und den Opel Corsa verdeutlichen wiederum die starke Produktattraktivität dieser beiden Modelle. 

Allerdings resultieren aus einer hohen (Weiter-)Empfehlungsbereitschaft nicht automatisch höhere Absatzzahlen, wenngleich sie ein wichtiger Indikator für die Zukunftsfähigkeit einer Marke/eines Modells ist. Unternehmen sollten deshalb versuchen, die grundsätzliche (meist passive) Weiterempfehlungsbereitschaft ihrer Kunden gezielt in aktive Empfehlungen umzuwandeln. Auch die aufgezeigte Bereitschaft von Autofahrern, eine Fremdmarke zu empfehlen, sollte gezielt und systematisch genutzt werden, um neue Kunden zu gewinnen.”

 

 

Hintergrund
Das Kleinwagensegment 

 

Urbanisierung, steigende Kraftstoffpreise, Klimawandel, CO2-Diskussion, Parkplatznot, Zunahme der Singlehaushalte: Produktion und Verkauf von kleineren Fahrzeugen werden für Automobilhersteller und deren Händler immer bedeutender. Für viele Konsumenten sind die „Kleinen” zu einer echten Alternative geworden. Auch die deutschen Premiumhersteller haben die vergleichsweise unprofitablen Kleinwagen für sich entdeckt: BMW ist mit dem Mini im Kleinwagensegment vertreten und plant ein weiteres Modell. Audi hat gerade den A1 auf den Markt gebracht, von dem nach einer Anlaufphase im Schnitt jährlich 100 000 Einheiten abgesetzt werden sollen. Daimler-Chef Dieter Zetsche hat vor, Mercedes-Benz zum führenden Anbieter von „Premium-Kleinwagen” zu machen. BMW sieht in dieser Sparte ebenfalls ein großes Absatzpotenzial und will ab 2014 jährlich zwischen 700 000 und 1 Million dieser Fahrzeuge verkaufen. Insgesamt wird bis 2020 im Kleinwagenbereich mit einem jährlichen Marktwachstum von 4 bis 6 Prozent gerechnet.

 

 

Mundpropaganda 

 

Weltweit vertrauen 90 Prozent der Konsumenten vor allem dem Urteil ihrer Freunde und Bekannten (Quelle: Nilsen, 2009) und schenken ihm mehr Glauben als herkömmlicher Werbung. Durch die elektronischen Medien und die sozialen Netzwerke wird es für Verbraucher zudem immer einfacher, sich Rat von Freunden zu holen beziehungsweise Marken und Produkte aktiv weiterzuempfehlen. Das Social Web ist zu einer riesigen virtuellen Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Meinungen und Wissen geworden. Den Unternehmen erschließen sich dadurch neue Möglichkeiten, die potenzielle (Weiter-)Empfehlungsbereitschaft von Kunden und Interessenten in aktive Produktempfehlungen umzuwandeln. 

 

Der Vorteil: Die Weiterempfehlung eines Produkts oder einer Dienstleistung durch einen Kunden wirkt nicht nur glaubwürdiger als herkömmliche Werbung, der Empfehlende verringert zudem Kaufwiderstände und verstärkt die positive Wahrnehmung. Konsumenten, die aktiv ein Produkt oder eine Dienstleistung weiterempfehlen, sind somit die besten Verkäufer.

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Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Torsten Lorenz
Unternehmenskommunikation
MP Marketing Partner AG
Tel. 06 11-9 52 71-1 35
 
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